Der Weg zur Konfirmation

Der erste Schritt auf die Konfirmation zu ist die Anmeldung (s. Termine).

Im Januar 2018 beginnt dann Deine richtige Konfirmandenzeit.

Ziemlich gleich zu Beginn (2.-4.2.2018) fahrt Ihr zusammen an einem Wochenende auf Freizeit, begleitet von jugendlichen Betreuern des JoJo, des Kinder- und Jugendzentrums in unserer Kirchengemeinde. Danach trefft Ihr Euch regelmäßig am Donnerstagnachmittag in der Konfigruppe.

Mit Pfarrer Bernd Stollewerk lernst Du die Kirchengemeinde genauer kennen und erfährst eine Menge über das, was in ihr passiert.

Später kannst Du aus einer größeren Anzahl von Themen Projekte wählen, die Dich besonders interessieren.

Eins sollte Dir am besten vorher klar sein: Während der Konfizeit, die bis etwa Mai 2019 dauern wird, hast Du auch Pflichten. Dazu gehört die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl von Gottesdiensten, aber auch ein kurzes Praktikum in einem Bereich der Gemeindearbeit.

Der Konfirmandenunterricht soll Dir die Chance geben, die evangelische Kirche kennen zu lernen und so viel über den christlichen Glauben zu erfahren, wie man als erwachsener Christ wissen sollte. Denn mit der Konfirmation erklärst Du ja noch einmal ausdrücklich Deine Zugehörigkeit zu dieser Kirche und wirst in den Kreis der erwachsenen Gemeindemitglieder aufgenommen. Dann kannst Du zum Beispiel selbst Pate oder Patin werden und auch sonst mehr mitbestimmen.

Gibt es eine Voraussetzung, um mitzumachen? Muss man besonders fromm sein, oder schon ganz viel wissen? Muss man schon getauft sein? Nein.

Die einzige Voraussetzung ist, dass Du mitmachen willst und regelmäßig teilnimmst. Außerdem solltest Du bis Juli 2017 zwölf Jahre alt werden oder ab Sommer die 7. Klasse besuchen.

Anmeldung

Pfarrer Stollewerk – 12.10.2017 – zwischen 15:00  und 18:00 Uhr – Gemeindesaal

Konfirmandenwochenende

Pfarrer Stollewerk – 2.-4.2.2018

Pfarrre Koch-Torjuul – 16.-18.3.2018

Konfirmationen (Pfarrerin Koch-Torjuul)

Sonntag – 22.04.2018 – 10:30 Uhr

Sonntag – 29.04.2018 – 10:30 Uhr

Frei und unabhängig

Gott hat uns als freie Menschen geschaffen. Es kann nicht seinem Willen entsprechen, wenn wir durch eine Sucht abhängig werden. Gott will für uns eine Kraft sein, die uns hilft, wirklich frei zu sein.

Dieser Satz aus einer Arbeitshilfe für den Konfirmandenunterricht hat Pfr. Stollewerk bewogen, das Thema „Frei und unabhängig“ als Konfi-Projekt anzubieten, aber es auch zu erweitern. Im ersten Teil geht es schon um Sucht, denn die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind in einem Alter, in dem sie fast zwangsläufig zum ersten Mal mit Suchtmitteln in Kontakt kommen, man denke an das sogenannte „Komasaufen“, das Aufputschmittel „Extasy“ ist in nahezu jeder Diskothek verfügbar, „Crystal Meth“ wird auf zahlreichen Schulhöfen gehandelt. Pfr. Stollewerk geht es darum, die Konfirmandinnen und Konfirmanden zu stärken, dass sie sich den Suchtmitteln verweigern.

Der zweite Teil des Projekts beschäftigt sich damit, dass individuelle Freiheit nur möglich ist, wenn man sich in den Grenzen bestimmter Regeln bewegt. In einer Lebensphase, in der die Konfirmandinnen und Konfirmanden so gut wie alles infrage stellen, sollen sie ein Gespür dafür bekommen, dass Regeln und Verbote nicht einfach nur „blöd“ sind, sondern ihren Sinn haben und auch für sie selber gut sind. In diesem Zusammenhang werden in teils spielerischer Form die Zehn Gebote besprochen. Aus 20 Geboten müssen die richtigen zehn herausgefunden und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Nicht ganz einfach,  aber den Konfirmandinnen und Konfirmanden macht das Spaß…