Der Weg zur Konfirmation

Der erste Schritt auf die Konfirmation zu ist die Anmeldung (s. Termine).

Im Januar 2020 beginnt dann Deine richtige Konfirmandenzeit.

Ihr trefft Euch zunächst am Donnerstagnachmittag in der Konfigruppe.

Mit Pfarrer Bernd Stollewerk lernst Du die Kirchengemeinde genauer kennen und erfährst eine Menge über das, was in ihr passiert.

Später kannst Du aus einer größeren Anzahl von Themen Projekte wählen, die Dich besonders interessieren.

Eins sollte Dir am besten vorher klar sein: Während der Konfizeit, die bis etwa Mai 2021 dauern wird, hast Du auch Pflichten. Dazu gehören u. a. die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl von Gottesdiensten und ein kurzes Praktikum in einem Bereich der Gemeindearbeit.

Der Konfirmandenunterricht soll Dir die Chance geben, die evangelische Kirche kennen zu lernen und so viel über den christlichen Glauben zu erfahren, wie man als erwachsener Christ wissen sollte. Denn mit der Konfirmation erklärst Du ja noch einmal ausdrücklich Deine Zugehörigkeit zu dieser Kirche und wirst in den Kreis der erwachsenen Gemeindemitglieder aufgenommen. Dann kannst Du zum Beispiel selbst Pate oder Patin werden und auch sonst mehr mitbestimmen.

Gibt es eine Voraussetzung, um mitzumachen? Muss man besonders fromm sein, oder schon ganz viel wissen? Muss man schon getauft sein? Nein.

Die einzige Voraussetzung ist, dass Du mitmachen willst und regelmäßig teilnimmst. Außerdem solltest Du bis Juli 2019 zwölf Jahre alt werden oder ab Sommer die 7. Klasse besuchen.

Anmeldung neuer Konfirmandenjahrgang

 

Konfirmandenwochenenden

 

Konfirmationen (Pfarrer Torjuul)

Termine unter Vorbehalt

Sonntag – 6. September 2020 – 10:30 Uhr

Samstag – 12. September 2020 – 10:30 Uhr

Sonntag – 13. September 2020 – 10:30 Uhr

zum Beispiel:

Frei und unabhängig

Gott hat uns als freie Menschen geschaffen. Es kann nicht seinem Willen entsprechen, wenn wir durch eine Sucht abhängig werden. Gott will für uns eine Kraft sein, die uns hilft, wirklich frei zu sein.

Dieser Satz aus einer Arbeitshilfe für den Konfirmandenunterricht hat Pfr. Stollewerk bewogen, das Thema „Frei und unabhängig“ als Konfi-Projekt anzubieten, aber es auch zu erweitern. Im ersten Teil geht es schon um Sucht, denn die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind in einem Alter, in dem sie fast zwangsläufig zum ersten Mal mit Suchtmitteln in Kontakt kommen, man denke an das sogenannte „Komasaufen“, das Aufputschmittel „Extasy“ ist in nahezu jeder Diskothek verfügbar, „Crystal Meth“ wird auf zahlreichen Schulhöfen gehandelt. Pfr. Stollewerk geht es darum, die Konfirmandinnen und Konfirmanden zu stärken, dass sie sich den Suchtmitteln verweigern.

Der zweite Teil des Projekts beschäftigt sich damit, dass individuelle Freiheit nur möglich ist, wenn man sich in den Grenzen bestimmter Regeln bewegt. In einer Lebensphase, in der die Konfirmandinnen und Konfirmanden so gut wie alles infrage stellen, sollen sie ein Gespür dafür bekommen, dass Regeln und Verbote nicht einfach nur „blöd“ sind, sondern ihren Sinn haben und auch für sie selber gut sind. In diesem Zusammenhang werden in teils spielerischer Form die Zehn Gebote besprochen. Aus 20 Geboten müssen die richtigen zehn herausgefunden und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Nicht ganz einfach,  aber den Konfirmandinnen und Konfirmanden macht das Spaß…

 

Projekt „Schöpfung und Natur“

Eines der regelmäßig stattfindenden Projekte hat den Namen „Schöpfung und Natur“. Die Jugendlichen beschäftigen sich dabei z.B. mit der Frage, wie die Entstehung des Lebens auf der Erde nach der Evolutionstheorie sich mit den biblischen Schöpfungserzählungen verträgt. Sie lernen biblische Psalmen zur Schöpfung kennen. Sie führen sich vor Augen, warum jeder einzelne Baum wichtig für die gute Luft in unserer Stadt ist. Spannend für alle sind neuere Ergebnisse der Verhaltensbiologie, die zeigen, dass auch Tiere ein Bewusstsein haben und uns Menschen ähnlicher sind, als man früher annahm. Bei einer Exkursion auf die große Wiese im Pfarrhaus Bachem bekommt das Bild vom „Garten Eden“ Aktualität, wenn die Jugendlichen Wildkräuter suchen und diskutieren, wie man im Garten heutzutage am besten die Schöpfung „bebauen und bewahren“ könnte. Eine Ecke mit Brennnesseln für Schmetterlingsraupen ist eine Möglichkeit. Das letzte Treffen des sich über sechs Wochen erstreckenden Projekts führt meistens zum Frechener Rosmarpark. Dort lernen die Konfirmanden sehr anschaulich den von Tieren und Pflanzen wimmelnden Lebensraum „Biotop“ kennen.

 

 

Praktikum im Sozialdienst

In den sogenannten „Praktikas“ lernen die Konfirmanden Arbeitsbereiche der Kirchengemeinde ganz praktisch und konkret, nämlich durch eigene Mitarbeit, kennen. Im Jahr 2015 wählten so viele Jugendliche wie noch nie den Bereich „Evangelischer Sozialdienst“ aus. In kleinen Gruppen zu zweit oder zu dritt konnten sie beim „Frühstück für Bedürftige“ am Mittwochvormittag dabei sein und bei der Vorbereitung und der Durchführung mithelfen. Dabei haben die Konfirmanden Erfahrungen gesammelt, die sie aus ihrem normalen Alltag so nicht kennen. Wann trifft man sonst als Jugendlicher Menschen in sozialen Notlagen, Wohnsitzlose oder auch Flüchtlinge? Dennoch waren diese Erfahrungen nicht bedrückend. Vielen hat das gemeinsame Tun viel Spaß gemacht. Es war interessant, den eigenen Horizont zu erweitern. Dankenswerter Weise stellen die Schulen die Konfirmanden für diesen Vormittag frei.