Stiftungsforum – 4. September 2019 – 20:00 Uhr

Mit dem Anfang anfangen.

Karl Barth – Theologe des Neubeginnens
„Ja, die Welt ist dunkel. Nur ja die Ohren nicht hängen lassen Nie! Denn es wird regiert, nicht nur in Moskau oder in Washington oder in Peking, aber ganz von oben, vom Himmel her. Gott sitzt im Regimente.“

In ihrem letzten Telefongespräch, am 8.12.1968, mit seinen lebenslangen Freund, dem Schweizer Theologen Eduard Thurneysen, knüpft der Theologe Karl Barth, dessen 50. Todestag die evangelische Kirche in diesem Jahr begeht, auf eigentümliche Weise an ihr gemeinsames Lebens-Thema von Theologie und Seelsorge an: Hoffnung! Reich Gottes! Fragend und hoffend eintreten in die „neue Welt der Bibel“!

50 Jahre zuvor, unter dem Eindruck der Katastrophe und Krise des 1. Weltkrieges, hatten Barth und sein Freund Thurneysen unter einem Obstbaum im Pfarrgarten gemeinsam das Fundament für die nach der Reformation bedeutendste Auslegung des Römerbriefes gelegt und ganz neu buchstabiert, welche Aufgabe Theologie und Kirche in Zukunft haben können und müssen!

Was ist heute aus Karl Barths Theologie, aus seinem kirchenpolitischen Engagement, auch gegen den Antisemitismus der 30er Jahre, und aus seinem entschlossenen Ja und Nein zu lernen?

Martin Bock

 

Ein theologischer Vortrags- und Gesprächsabend im Rahmen des Stiftungsforums

Termin: Mittwoch, 4. September 2019 – Beginn: 20.00 Uhr

Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten der Stiftungsarbeit sind willkommen.

Stiftungsforum – 8. Mai 2019 – 20:00 Uhr Kopieren

Stiftungsforum

in Zusammenarbeit mit dem Hospiz in Frechen e.V.

„Plötzlich ist alles anders“

Krankheit und Krise in der Familie

Eine chronische Erkrankung, die sich zuspitzt oder die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit bringt Menschen -Betroffene und Zugehörige- oft an den Rand des Erträglichen. Sie werden von einer Fülle von Fragen überschwemmt.

  • Gibt es Therapiemöglichkeiten und welche?
  • Wie ist die medizinisch/palliative Versorgung sicher zu stellen?
  • Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wie kommuniziere ich mit dem Erkrankten über seine Wünsche?
  • Wie gehe ich mit Unstimmigkeiten und Krisen innerhalb der Familie um?

Referentinnen und Gesprächspartnerinnen:

Dr. Friederike Ling, Palliativärztin und Vorstand Hospiz in Frechen e.V.

Beate Krieger-Spohr, systemische Therapeutin und Koordinatorin Hospiz Frechen e.V.

Mittwoch, den 8. Mai 2018, Beginn 20 Uhr

Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde Frechen, Hauptstraße 209

Der Eintritt ist frei – um Spenden zugunsten der Stiftung „Türen zum Nächsten“ wird gebeten.

Stiftungsforum – 05.09.2018 – 20:00 Uhr

Luther 501 – was wirkt weiter?

Einladung zum Tischgespräch
bei Brot & Olivenöl, Wasser & Wein,
angeregt durch SAXAs Werk
„Der große Martin Luther – handgeschrieben aus seinen 95 Thesen“

Referentin: Pfarrerin Martina Weber, Kulturkirche Nikodemus Berlin-Neukölln

Die Liebe zu den Worten trifft bei dem Kölner Künstler SAXA mit der Faszination durch starke Persönlichkeiten und Objekte zusammen und lässt ihn Wortmalereien erschaffen. Es sind Porträts, die – wie er selbst sagt – „nicht einfach Personen abbilden, sondern Persönlichkeiten verbildlichen.“

Seinen Matin Luther, handgeschrieben aus dessen 95 Thesen, ließ SAXA im Jahr 2017 kreuz und quer durch Deutschland reisen. Wo immer es gezeigt wurde, sollte das Kunstwerk dazu einladen, mit Martin Luther in den Dialog zu treten und Wert und Wirkung des Theologen und seiner Thesen im Hier und Heute zu diskutieren.

Eine Station war die Nikodemus-Kirchengemeinde in Berlin-Neukölln. Die dortige Gemeindepfarrerin Martina Weber setzt den Dialog nun ganz persönlich fort: Sie kommt zu einem dreimonatigen Praktikum ins Atelier des Künstlers nach Köln. Und sie ist bereit, ihre Erfahrungen mit den bildgewordenen Luther-Worten mit uns zu teilen. Finden wir mit ihr zusammen heraus, wie die Anstöße des Lutherjahres weiter wirken, auch in „Luther 501“ und darüber hinaus!

Eine Kopie der aus über 2650 Worten mit Tusche auf vier Quadratmeter Leinwand geschriebenen Wortmalerei ist bis September in unserer Kirche ausgestellt.

Mittwoch, den 05. September 2018 um 20:00 Uhr – Gemeindesaal, Hauptstraße 209

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Stiftungsforum – 13.06.2018 – 19:30 Uhr

Germanisch? Nordisch? Deutsch?

Wie sich Rechtsextreme bei der nordischen Mythologie bedienen.

Referent: Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener

Sehr häufig greifen Rechtsextremisten auf die nordisch-germanische Mythologie zurück, ähnlich, wie es schon im Nationalsozialismus geschehen ist. Die mythologischen Inhalte üben einerseits den Reiz des Unbekannten und Neuen aus und bieten andererseits eine große Materialfülle, um sich geheime Erkennungszeichen zuzulegen, die den Gruppenzusammenhalt stärken und symbolisieren. Durch die Umdeutung der Mythen lassen sich völkisch-rassistische Inhalte transportieren, ohne dass man juristische Schwierigkeiten befürchten muss.

Im Vortrag zum Thema wird ein Überblick gegeben. Im anschließenden Gespräch sind Sie zur Diskussion eingeladen.

Herr Prof. Dr. Dr. Georg Schuppener verfasste zahlreiche Publikationen zur Sprach-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Zurzeit hat er einen Lehrstuhl an der Universität der Hl. Cyrill und Method in Trnava/Slowakei. Zum Thema erschien von ihm zuletzt: Sprache und germanischer Mythos im Rechtsextremismus. Leipzig 2017.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Stiftungsforum 11.04.2018 – 20:00 Uhr

Integrationsrat der Stadt Frechen

Ein kulturelles Feuerwerk – Vielfalt und Integration als Herausforderung für unsere Stadt

Mittwoch, 11. April 2018 – 20 Uhr – Gemeindesaal

Gespräch mit Clement Audard und Markus Köppinger

Eintritt frei

 

Stiftungsforum 16.09.2015

Stiftungsforum

Die neuen arabischen Frauen

Referentin: Dr. Gabi Kratochwil

Die in Frechen lebende Islamwissenschaftlerin und Expertin für interkulturelle Kommunikation Frau Dr. Gabi Kratochwil wird über die „neuen Frauen“ in den arabischen Ländern sprechen, denen sie auch ein Buch gewidmet hat. Für ihre interkulturelle Arbeit ist Frau Dr. Kratochwil in diesem Jahr in Mumbai mit dem World Women Leadership Achievement Award ausgezeichnet worden.

Mittwoch, den 16. September 2015 – 20:00 Uhr – Ev. Gemeindezentrum Frechen – Eintritt frei

Plakat Stiftungsforu#EAF583

Stiftungsforum

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Palmöl – Fluch oder Segen?

am Mittwoch, dem 29. Oktober 2014 um 20 Uhr im Gemeindesaal

mit Friedel Hütz-Adams vom Siegburger Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene

Der Eintritt ist frei.

Palmöl ist das meistgenutzte Pflanzenöl der Welt. Es steckt in der Fertigpizza, im Speiseeis, im Lippenstift, Waschpulver, in Lacken und im Autotank. Seine Vorteile führen zu immer intensiverem Anbau von Ölpalmen. Dafür werden in Südostasien zunehmend Regenwälder abgeholzt – zu Lasten der Umwelt und der dort wohnenden Menschen, die nicht selten brutal von ihrem Land vertrieben werden.

 

Stiftungsforum

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Wem gehört das Heilige Land?

Referent: Dr. Johannes Friedrich

Im Heiligen Land sind die drei „abrahamitischen“ Religionen Judentum, Christentum und Islam beheimatet. Heute wird das Heilige Land und vor allem werden die religiösen Stätten von vielen beansprucht. Konflikte gibt es zuhauf und erscheinen wie der Israel-Palästina Konflikt als unlösbar.

Wem gehört nun das Heilige Land? Als früherer Propst in Jerusalem und heute Nahostbeauftragter der EKD ist Johannes Friedrich zu einer Antwort prädestiniert.

Mittwoch, den 14. Mai 2014 – 20:00 Uhr – Ev. Gemeindezentrum Frechen – Eintritt frei

Dr. Johannes Friedrich
Pfarrer i. R.

  • Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern von 1999 bis 2011
  • Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands von 2005 bis 2011
  • Propst der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache zu Jerusalem von 1985 bis 1991
  • Nahostbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Herausgeber des Chrismon

Wem gehört das Hl Land 14 5 2014 Frechen Köln

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…nicht vom Geld allein?

Referent: Dr. Lars Tutt, Finanzdezernent der Ev. Kirche im Rheinland

Frechen – Das Verhältnis von Kirche und Geld ist in jüngster Zeit erneut in den Fokus
des öffentlichen Interesse gerückt. Vorgänge wie die im katholischen Bistum Limburg,
aber auch die von der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland Anfang dieses
Jahres beschlossenen Ausgabenkürzungen erregen Kritik und Argwohn: Können die
Kirchen mit Geld richtig umgehen? Woher beziehen sie überhaupt ihre Mittel, und wer
kontrolliert, was sie damit machen?
Um Antworten auf solche Fragen aus evangelischer Sicht geht es beim Stiftungsform
der Frechener Stiftung „Türen zum Nächsten“am Mittwoch, 2. April 2014, um 20.00 Uhr
im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche an der Hauptstraße  209. Referent ist Dr.
Lars Tutt, Leitender Finanzdezernent im Kirchenamt der Evangelischen Kirche im
Rheinland, Düsseldorf. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Mittwoch, den 2.April 2014 – 20:00 Uhr – Ev. Gemeindezentrum Frechen – Eintritt frei