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Baugeschichte der Evangelischen Kirche Frechen

1662/1664 Erwerb des späteren Baugrundstücks, wahrscheinlich Schenkung durch die Kölnische Gemeinde
1716–1717 Bau der Kirche und des Pfarrhauses unter einem gemeinsamen Walmdach
18.07.1717 Einweihung der Kirche durch Pfarrer Friedrich K. Heilmann
1770 Einbau der ersten Orgel von Christian Ludwig König, Köln
1772 Drei Schrifttafeln von 1675 aus der ehemaligen Garnisonskirche Köln
1781 „Kölner Anbau“ auf der Nordseite der Kirche für die Gottesdienstbesucher aus Köln
1787 Einbau von zwei Glocken in den Dachreiter
1913–1921 Abbruch des Pfarrhauses und des „Kölner Anbaus“; Erweiterung der Kirche von 1717 nach Plänen der Architekten Schreiterer & Below; Verzögerung des Umbaus durch den Ersten Weltkrieg; Turmgeläut von Schilling, Apolda; neue Orgel von C. F. Walcker, Ludwigsburg; Einbau historischer Grabplatten in der Ostwand der Vorhalle
13.06.1920 Neueinweihung der Kirche durch Pfarrer Heinrich Weller
1943 Zerstörung der Turmspitze durch Brand im Zweiten Weltkrieg
1950 Beseitigung der Kriegsschäden; neues Geläut aus vier Gussstahlglocken und einer verbliebenen Bronzeglocke als Ersatz für die in den beiden Weltkriegen verlorenen Glocken.
1955 Umgestaltung des Chorraumes, Erweiterung nach Norden
1962 Neue Orgel von Detlef Kleuker, Brackwede
1969–1975 Umfangreiche Renovierung des Kircheninneren. Rückverlegung von Altar und Kanzel in den Altbau von 1717. „Barockisierende“ Farbgebung für ein einheitliches Erscheinungsbild
1983 Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Frechen
2004 Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Frechen
Sanierung des Dachreiters mit dem „Geusenengel“
2008–2015 Umfassende äußere Renovierung des Gebäudeensembles. Umbau und Neugestaltung des Altarraumes nach dem Entwurf der Künstlerin Gabriele Wilpers